{"id":833,"date":"2013-05-28T21:36:13","date_gmt":"2013-05-28T21:36:13","guid":{"rendered":"http:\/\/www.auszeiten.at\/?p=833"},"modified":"2013-10-06T17:41:27","modified_gmt":"2013-10-06T17:41:27","slug":"2013","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/www.auszeiten.at\/?p=833","title":{"rendered":"2013"},"content":{"rendered":"<p><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Peru und Ecuador &#8211; Land, Leute, Spanisch lernen und doch etwas paddeln<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><!--more--><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach dem tollen Zambezi Trip legte ich \u00fcber Weihnachten und Neujahr eine Reisepause ein. Langweilig wurde es mir aber nicht, da zwischen \u201eHeiliger Abend\u201c und Silvester noch ein Freund von mir heiratete und ich als Trauzeuge fungierte.\u00a0 Der fehlende Schnee machte den Abschied von \u00d6sterreich leichter und so ging es Anfang J\u00e4nner, gemeinsam mit Chris, nach Lima \u2013 Peru. Im Gep\u00e4ck befand sich kein Kajak, denn wir wollten in den kommenden vier Wochen wandern, Kitesurfen lernen, uns die eine oder andere Stadt anschauen und wenn es sich ergeben sollte doch den einen oder anderen Bach paddeln. Ganz nebenbei wollten wir versuchen auch noch etwas Spanisch aufzuschnappen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Lima, die Hauptstadt Perus, entpuppte sich, gegen allen Vorhersagen zum Trotz, als attraktive, vor Energie spr\u00fchende Metropole. Vielleicht hatte es auch damit zu tun, dass wir gleich am ersten Tag per Zufall einem tollen Festival am Plaza de armas beiwohnen konnten. Bei einer \u00f6ffentlichen Ausspeisung labten wir uns an k\u00f6stlichem Ceviche, um f\u00fcr die Busfahrt quer durch Lima zum \u201eMuseo Arqueol\u00f3gico Rafael Larco Herrera\u201dgest\u00e4rkt zu sein. Bei diesem Museum ist nicht nur die Sammlung erotischer Skulpturen, sondern auch das sehr geschmackvoll eingerichtete Caf\u00e9 einen Besuch wert.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am Weg Richtung S\u00fcden machten wir im Canetetal Halt. Dort fanden wir doch tats\u00e4chlich eine Raftcompany, die auch Kajaks verlieh. So hatten wir ja keine andere Wahl, als am n\u00e4chsten Tag in die Boote zu steigen. So recht wollte es der Besitzer nicht glauben, dass wir doch recht ge\u00fcbte Paddler sind und schickte uns einen Aufpasser mit. So paddelten wir dann zu dritt den Rio Canete. Hungrig machten wir uns am Abend auf die Suche nach einem Restaurant. Dies stellte sich als m\u00fchsamer heraus als angenommen, als wir dann noch nach \u201ecomidas sin carne\u201c fragten, war die Auswahl auf eine Speise beschr\u00e4nkt. Drei unterschiedliche Busse brachten uns in weiterer Folge in das auf 3554m hoch gelegene Huancaya. Leider hatte Chris mit der Akklimatisation seine Probleme, so dass ich am n\u00e4chsten Tag alleine die 17km nach Vilca anging. Diese Wanderung war wundersch\u00f6n. Vorbei ging es an tollen Wasserf\u00e4llen und t\u00fcrkisgr\u00fcnen Lagunen. In Vilca angekommen war ich so motiviert, dass ich noch ein St\u00fcck weiter ging. Der einsetzende Regen am R\u00fcckweg konnte meine Wanderlust auch nicht mindern. Doch recht m\u00fcde, aber mit wundersch\u00f6nen Erinnerungen, kam ich am sp\u00e4ten Nachmittag dann wieder in Huancaya an. Dort gab es dann zum zweiten Mal \u201eArroz de Cuba\u201c. Chris Magen rebellierte bei der frittierten Banane.\u00a0 Am n\u00e4chsten Tag fand ich noch eine kleine Fischzucht und einen tollen Katarakt. Lange genoss ich das Rauschen des Wassers und sinnierte \u00fcber die beste Linie. Eigentlich war ich dann doch recht froh kein Kajak bei der Hand zu haben um meine Linie zu testen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">F\u00fcr die n\u00e4chsten Tage stand dann endlich Kiten lernen am Programm. Dazu quartierten wir uns im Hostal \u201eYuppie\u201c in Pisco, nahe Paracas ein. Drei Tage hatte ich mir Zeit genommen, um diesen neuen Sport zu lernen. Ich stellte mich nicht so ungeschickt an, musste aber doch das eine oder andere mal mit dem Jetski gerettet werden. Leider war am dritten Tag Flaute, aber es wurde mir versprochen, dass ich diesen Kurstag sp\u00e4ter nachholen k\u00f6nnte. So fuhr ich Chris, \u00a0\u00a0der bereits nach Arequipa gefahren war, nach. Eine zehnst\u00fcndige, ziemlich warme Busfahrt\u00a0 brachte mich in die zweitgr\u00f6\u00dfte Stadt Perus, am Fu\u00dfe von den Vulkanen Misti und Chachani. Auch hier fanden wir eine Company, die uns Kajaks lieh, und so konnten wir unseren zweiten peruanischen Bach, den Rio Chili paddeln. Wir genossen die tollen Lokale am \u201eSpittelberg\u201c Arequipas und trafen bei einer Stadtrundfahrt Freunde, die ich auf Gomera kennen gelernt hatte. Da wir den Besuchermassen\u00a0 im Colca Canyon entgehen wollten, fiel die Wahl auf den Canyon de Cotuhasi. Dieser Canyon soll an einer Stelle sogar noch tiefer sein als der Colca, sein bekannter Nachbar. Die Piste f\u00fchrte \u00fcber ein 4500m hoch gelegenes Plateau nach Cotuhasi. Dort konnte ich die Besitzer des Hotels \u201eVillahermosa\u201c davon \u00fcberzeugen uns, trotz Betriebsurlaubs, aufzunehmen. In keinem anderen Hotel h\u00e4tte ich dort absteigen wollen. Unsere Unterkunft und die Umgebung gefielen uns so gut, dass wir dann glatt sechs Tage dort verbrachten. Chris brachte mir Motorradfahren bei und so konnten wir die Umgebung erkunden. Ausfl\u00fcge f\u00fchrten uns zur\u00fcck auf das Plateau, zu Thermalquellen, an den Rand von spektakul\u00e4ren Wasserf\u00e4llen und auf den Gipfel des knapp 4000m hohen Hausberges. Nach sechs tollen Tagen brachte uns der Cromotexx \u2013 Bus zur\u00fcck nach Arequipa, wo wir noch das Kloster \u201eSanta Catalina\u201c besichtigten und den Rio Chili erneut paddelten.\u00a0 Bei dieser Fahrt begleiteten wir eine Raftgruppe. Tats\u00e4chlich wickelte sich die Gummiwurscht um einen Felsen und wir hatten alle H\u00e4nde voll zu tun um erst die G\u00e4ste und dann das Raft zu bergen.\u00a0 Alles ging gut und so konnten wir nach einer guten Tat das R\u00fcckflugticket nach Lima l\u00f6sen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach einem Besuch im \u201eParc de la Reserva\u201c und im \u201eMuseo de oro\u201c in Lima war es f\u00fcr Chris Zeit die Heimreise anzutreten. Ich hingegen stieg in den Bus und fuhr nach Pisco um meinen Kitekurs abzuschlie\u00dfen. Vier tolle Tage lang konnte ich das Kiten so richtig genie\u00dfen und merkte wie es von Tag zu Tag besser ging. Langsam suchte mich aber die Kajaksucht heim, daher beschloss ich einen Abstecher nach Ecuador zu machen. \u00dcber Facebook bekam ich Informationen und erfuhr, dass in der kleinen Ortschaft Baeza etliche Paddler stationiert waren. Also auf nach Ecuador!<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Da ich von Abe alias \u201eEcuador Kayaker\u201c detaillierte Anreiseinformationen erhalten hatte, war es kein Problem von Quito nach Baeza zu kommen. Einzig verga\u00df er mir aufzuschreiben, wie ich Hostal \u201eGhina\u201c in Baeza finden sollte. So musste ich mit Sack und Pack den einen oder anderen ungewollten \u201eHike\u201c machen, bis ich schlussendlich doch noch am Ziel ankam. \u201eGhinas\u201c ist ein kleines, gutes aber preiswertes Lokal mit ein paar Zimmern. Hier und im benachbarten Rodrigos k\u00f6nnen sich Paddler g\u00fcnstig einquartieren. Der Unterschied zu Peru war eindeutig. Hier regnete, nein sch\u00fcttete es andauernd. Die Wasserst\u00e4nde waren auch dementsprechend und so konnten wir unsere Big Waterkenntnisse vertiefen. Die \u201eBridge to Bridge\u201c Sektion am Quizos und der \u201eLower Casanga\u201c waren dabei meine Favoriten. Mit Tylor, Lobo, Jamie, Dom, Josh und Nath paddelten wir noch Jondachi, dessen Zubringer und Aliso. Falls wir einmal nicht paddeln wollten, st\u00e4rkten wir uns in einem sehr gem\u00fctlichen Caf\u00e9 mit Pancakes und Kaffee oder entspannten unsere m\u00fcden Glieder in einem der Hot Pools der Umgebung. Eines Tages fuhr ich mit dem Bus zur Cascada de San Rafael. Es war ein Schauspiel der besonderen Art. Der sehr hohe Wasserstand garantierte Kinnlade bei Fu\u00df. Etliche tausend Kubikmeter donnern \u00fcber zwei Stufen fast 300m in die Tiefe.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Nach gut zwei Wochen, hie\u00df es am 2. M\u00e4rz Abschied nehmen, denn ich wollte mich mit zwei Freundinnen in San Jose \u2013 Costa Rica treffen. Dass das Ausreisen aus einem Land manchmal nicht so einfach ist, musste ich am neuen Flughafen von Quito feststellen. Dar\u00fcber aber mehr in meinem Bericht \u00fcber Costa Rica.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><ul class=\"ngg-breadcrumbs\">\n            <li class=\"ngg-breadcrumb\">\n                                                            <\/li>\n    <\/ul>\n<div class=\"ngg-albumoverview\">\t\n\t<!-- List of galleries -->\n\t\n\t<div class=\"ngg-album\">\n\t\t<div class=\"ngg-albumtitle\"><a href=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php\/nggallery\/peru-ecuador\/ecuador-2013?p=833\">Ecuador 2013<\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ngg-albumcontent\">\n\t\t\t\t<div class=\"ngg-thumbnail\">\n\t\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php\/nggallery\/peru-ecuador\/ecuador-2013?p=833\"><img class=\"Thumb\" alt=\"Ecuador 2013\" src=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/wp-content\/gallery\/ecuador_2013\/dynamic\/ecuador_2013.jpg-nggid041023-ngg0dyn-91x68-00f0w010c011r110f110r010t010.jpg\"\/><\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"ngg-description\">\n\t\t\t\t<p>Paddeln im Land des andauernden Regens<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"ngg-album-gallery-image-counter\"><strong>12<\/strong>&nbsp;Fotos<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n \t\n\t<div class=\"ngg-album\">\n\t\t<div class=\"ngg-albumtitle\"><a href=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php\/nggallery\/peru-ecuador\/peru-2013?p=833\">Peru 2013<\/a><\/div>\n\t\t\t<div class=\"ngg-albumcontent\">\n\t\t\t\t<div class=\"ngg-thumbnail\">\n\t\t\t\t\t<a href=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php\/nggallery\/peru-ecuador\/peru-2013?p=833\"><img class=\"Thumb\" alt=\"Peru 2013\" src=\"http:\/\/www.auszeiten.at\/wp-content\/gallery\/peru_2013\/dynamic\/peru_2013.jpg-nggid041011-ngg0dyn-91x68-00f0w010c011r110f110r010t010.jpg\"\/><\/a>\n\t\t\t\t<\/div>\n\t\t\t\t<div class=\"ngg-description\">\n\t\t\t\t<p>Land, Leute, Spanisch lernen und etwas Paddeln<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t\t<p class=\"ngg-album-gallery-image-counter\"><strong>76<\/strong>&nbsp;Fotos<\/p>\n\t\t\t\t\t\t\t<\/div>\n\t\t<\/div>\n\t<\/div>\n\n \t \t\n\t<!-- Pagination -->\n \t<div class='ngg-clear'><\/div> \t\n<\/div>\n\n<\/p>\n<p><\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Peru und Ecuador &#8211; Land, Leute, Spanisch lernen und doch etwas paddeln<\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":860,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":[],"categories":[1],"tags":[107,106],"_links":{"self":[{"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/833"}],"collection":[{"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=833"}],"version-history":[{"count":15,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":932,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/833\/revisions\/932"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/media\/860"}],"wp:attachment":[{"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=833"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=833"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"http:\/\/www.auszeiten.at\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=833"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}